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Spiegel Online - Artikel zur Star Wars TV Serie

Filme & Serien - - Kommentare
von (Captain Ardiff)

Der Spiegel hat nun auch von der TV Serie erfahren und bringt natürlich daraufhin direkt einen kleinen Artikel. Es freut uns sehr, dass in diesem Artikel auch auf den von uns schon vorgestellten Fanfilm Revelations (Artikel - The Rebellion begins!) eingegangen wird. Die Produktion des Films dauerte schließlich 3 Jahre und verschlang sagenhafte 20.000$.

George Lucas plant TV-Serie

Sternenkrieg ohne Ende: Kurz bevor der letzte Film der "Star Wars"-Saga in die Kinos kommt, hat Regisseur George Lucas angekündigt, neben den animierten "Clone Wars" eine weitere TV-Serie über die Jedi-Ritter zu produzieren. Die Fans waren schneller: Im Internet kursiert der opulente Amateurfilm "Revelations".

 
AP
"Star Wars"-Regisseur Lucas: "Nie über ´Episode VI" hinaus gedacht"
Indianapolis/San Antonio - Erstmals zeigte sich George Lucas, 60, auf einer Convention der "Star Wars"-Jünger - und gab sich ungewohnt gesprächig. Die Besucher des Fan-Treffens "Celebration III" in Indianapolis (US-Bundesstaat Indiana) hatten sich eigentlich versammelt, um den nahenden Kinostart des sechsten und letzten Films der "Krieg der Sterne"-Saga zu feiern. "Episode III: Revenge of the Sith" läuft in den USA und Deutschland am 19. Mai an. In dem von Lucas als "düsterer als seine Vorgänger" beschriebenen Science-Fiction-Abenteuer wird zu sehen sein, wie der Jedi-Ritter Anakin Skywalker (Hayden Christensen) der dunklen Seite der "Macht" verfällt und zum bösen "Sith-Lord" Darth Vader wird.

Der Film ist das Bindeglied zwischen der Original-Trilogie (1977 bis 1983) und der 1999 begonnenen Trilogie der sogenannten Prequels, bestehend aus den Episoden I bis III, die zeitlich vor den Abenteuern von Luke Skywalker und Prinzessin Leia spielen. Gleichzeitig markiert "Episode III" das Ende der wohl erfolgreichsten Kino-Saga aller Zeiten.

Vorbild Indiana Jones

Doch George Lucas kann von seinem phantastischen Konstrukt noch nicht lassen und kündigte eine Fortsetzung seiner Sternenkrieg-Story an. Auf der Fan-Convention bestätigte er Gerüchte, die seit Herbst vergangenen Jahres durch US-Medien geisterten, dass es eine TV-Serie geben wird, die sich mit den Ereignissen zwischen den Episoden III und IV beschäftigen wird. An die "Rückkehr der Jedi-Ritter" (1983), also die letzte Episode der Saga, wird es keinen Anschluss geben. Der Online-Ausgabe der BBC sagte Lucas: "Um ehrlich zu sein, habe ich nie darüber nachgedacht, was nach ´Episode VI´ passieren könnte. Es ist ja die Geschichte von Darth Vader. Sie beginnt mit seiner Kindheit und endet mit seinem Tod."

 Amateurfilm "Revelations": Drei Jahre Arbeit, 20.000 Dollar
Die Serie, mit deren Produktion voraussichtlich erst im nächsten Jahr begonnen wird, soll sich strukturell an der erfolgreichen TV-Reihe "The Young Indiana Jones Chronicles" orientieren, mit der George Lucas und Steven Spielberg die Kindheit ihres Action-Helden Indiana Jones nachbereiteten. In der "Star Wars"-Serie sollen einige der bereits eingeführten Charaktere auftauchen, doch gebe es bisher kein Drehbuch und keinen feststehenden Plot. Lucas selbst sagte, er werde das Projekt "auf den Weg bringen" und dann anderen die Fortentwicklung überlassen - eine eher ungewöhnliche Ankündigung des "Star Wars"-Egomanen, der bei allen sechs Filmen stets die alleinige Gewalt über Skript und Story behielt.

Bevor die Live-Action-Serie in Produktion geht, wird die derzeit in den USA ausgestrahlte Animations-Serie "Clone Wars" noch einmal aufbereitet, sagte Lucas. Die 25-teilige Trickreihe, in der die Ereignisse zwischen den Episoden II und III in dreiminütigen Kapiteln erzählt wird, soll als 3D-Format erneut ausgestrahlt werden.

Sternenkrieg für 20.000 Dollar

Wer auf den letzten Kino-Film und die TV-Serie nicht warten will, kann sich zunächst mit einem Fan-Projekt trösten: Drei Jahre Arbeit und 20.000 US-Dollar steckten amerikanische "Star Wars"-Anhänger in einen 40-minütigen Film, der kostenlos im Internet heruntergeladen werden kann. Tricktechnik, Geräuschkulisse und Musik sind dabei verblüffend nah am Vorbild.

"Star Wars: Revelations" heißt das Werk des Grafikkünstlers Shane Felux aus San Antonio. Andere Fan-Filme hätten ihn zu diesem Werk angeregt, erklärt der Texaner auf seiner Internetseite. Außerdem habe er schon seit seiner Kindheit einen "Star Wars"-Film drehen wollen, sagt der 33-Jährige. Für die Dreharbeiten kaufte Felux beim Internetauktionshaus eBay eine professionelle Kamera für 4500 Dollar und castete eine Reihe Laien-Darsteller und Schauspielprofis. Letztlich waren rund 200 Leute an dem Projekt beteiligt, Geld bekam jedoch niemand für seine Arbeit. Wie alle Fan-Filme wird auch "Revelations" kostenlos verbreitet.

Vielleicht lässt sich George Lucas ja für die Ausarbeitung seiner TV-Serie von der Phantasie seiner Fans beflügeln, denn der Internet-Film spielt ebenfalls zwischen den Episoden III und IV: Darth Vaders Sturmtruppen herrschen mit Terror und Schrecken über die Galaxie, jeglicher Kontakt zum verfemten Orden der Jedi-Ritter ist verboten. Die junge Heldin Taryn Anwar macht sich dennoch auf die Suche nach einem uralten Jedi-Artefakt, das den Mythen zufolge die Macht besitzt, das böse Imperium zu vernichten. Leider ist auch die Gegenseite auf der Suche nach dem magischen Objekt. Eine Art "Jäger des verlorenen Schatzes" im All also - das dürfte ganz dem Geschmack des "Star Wars"-Erfinders entsprechen. "Revelations" kann als "Quick Time"- oder "Windows Media Player"-Version heruntergeladen werden.

Der Autor dieses Artikels

Bild des Autor Sven Moderow (aka Darth Sonic) ist Star Wars Fan seit seiner Kindheit in den frühen 80ern und beruflich als Web-Entwickler tätig. Zudem ist er der Gründer von darth-sonic.de und seit 1998 als Autor, Designer, Entwickler und Webmaster dieses Blogs tätig.

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