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Testspiel der PC-Version von IGN

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von (Siri)

IGN hat einen ausführlichen Bericht über ihr erstes Testspiel der PC-Version von Battlefront online gestellt mit detaillierte Informationen über die Endor-Map, zwei der vier Spielerklassen und deren speziellen Klassen, ein wenig über das Spielprinzip und –gefühl und vieles vieles mehr.

Des Weiteren hat IGN auf deren Battlefront-PS2-Seite weitere Screenshots online gestellt. Hier kommt ihr zu den Screenshots und folgend nun der Bericht von IGN:

 

Anstatt zur Arbeit zu fahren entschied ich mich dafür San Rafael einen Besuch abzustatten und ein wenig Star Wars Battlefront zu spielen. Das Team arbeitet derzeit daran ihren Termin (21. September) einzuhalten und eröffnete uns die Möglichkeit vorbeizukommen und den derzeitigen Stand der PC-Version zu testen. Wir fügten ein paar Bots hinzu und schmissen uns Hals über Kopf in die Schlacht von Endor (na ja, Endors Mond eigentlich), um es einmal selbst zu testen. Wir waren so begeistert davon endlich, das erste Mal überhaupt in einem Star Wars-Spiel, die Möglichkeit zu haben Ewoks zu töten. Um es dem Film gleichzutun ist das Hauptziel in der Endor-Map der Schildgenerator, der den zweiten Todesstern schützt. Der ganze Konflikt spielt sich in einem Waldstück ab in dem sich der Schildgenerator auf dem einen Ende und der Rebellen-Außenposten auf dem anderen Ende befindet. Vom Rebellen-Außenposten startend erreicht man ein kleines Ewok-Dorf. Dort kann man dann über die Rampen auf die hölzernen Plattformen hoch in den Bäumen kommen; was ein großartiger Punkt darstellt, um ein wenig zu snipern. (das Sniper-Feuer hinterlässt eine dünne, weiße Spur in der Luft, die die Spieler wissen lässt woher der Schuss kam.)

Wenn man ein wenig außerhalb des Dorfes geht findet man ein temporäres Camp in der Mitte der Map. Auf der entfernteren Seite befindet sich eine Imperiale Basis die als erste Verteidigungslinie fungiert bevor die Rebellen den Bunker erreichen können. Nachdem (wenn) man den Bunker erreicht muss man in den Bunker eindringen und ein paar Sprengstoffe legen, um das Ganze in die Luft zu jagen. Komischerweise passierte es mir jedes Mal als ich es endlich in den Bunker geschafft hatte, dass ich mich für eine Klasse entschieden habe die keine Waffen trugen die stark genug wären den Schildgenerator in die Luft zu sprengen. Die schweren Waffen wie Torpedo Launcher oder den Sprengstoff der Pilotenklasse sind hier gefragt.

Aber das Spiel ist mit der Zerstörung des Schildgenerators noch nicht vorüber. Wie in Battlefield ist der Sieg abhängig von den Tickets. Jede Seite hat eine bestimmte Anzahl von Ticket die Respawns wiedergibt. Jedes Mal wenn einer deiner Trooper stirbt verlierst du ein Ticket. Sobald du kein Ticket mehr hast verliert deine Seite. Aber das ist nicht das einzige, was dir Sorgen bereiten wird. Tickets können auch verschwinden, wenn man zu viele Basen verliert. Tatsache ist, sobald ein rebellischer Spieler den Schildgenerator in die Luft gesprengt hat beginnt die Seite des Imperiums seine Tickets zu verlieren. Noch schlimmer, sie können den Bunker nicht mehr als Spawn-Punkt verwenden.

Eine gegnerische Basis kann man übernehmen in dem man den gegnerischen Wächter tötet und neben dem gut erkennbaren Capture-Punkt steht. Je mehr eigene Trooper man in der Nähe hat, umso schneller wird man die Kontrolle übernehmen können. Einige der Basen haben Fahrzeuge inkludiert, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Fahrzeuge nicht nur speziell für die Faktion bestimmt sind, die sie kontrollieren. In anderen Worten: ich bin mir nicht sicher, ob die TIE-Fighter nicht durch X-Wings ersetzt werden sobald die Rebellen die Basis übernehmen haben. Das muss noch bestimmt werden. Auf der positiven Seite kann man dafür Punkte hinzufügen, dass man während man den Punkt übernimmt sehen kann welche Fahrzeuge im Moment an diesem Ort vorhanden sind.

 

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Jeder der vier Spielfaktionen hat vier Trooperklassen. Der allgemeine Rebellensoldat und der Imperiale Stormtrooper sind die Basis-Angriffs-Soldaten. Der einzige Unterschied zwischen den beiden (mal abgesehen vom Aussehen natürlich) ist, dass die Waffe des Rebellen präziser ist, aber dafür hat es eine geringere Feuergeschwindigkeit als der Imperiale. Die Schwere Waffen-Klasse jeder Seite verwendet einen von der Schulter abgefeuerten Torpedo, um auch die schwergepanzerten Ziele auszuschalten. Jede Seite hat auch eine Scoutklasse, die mit einem Scharfschützengewehr ausgestattet ist. Letztendlich gibt es noch die Pilotenklasse jeder Faktion. Die Pilotenfähigkeit sich sofort aus einem zerstörten Fahrzeug herauszuwerfen wurde entfernt, was ihm (alle Charakter-Modelle sind männlich) in die traditionellere Mechaniker-Rolle drängt, die Reparatur von Fahrzeugen und Bauwerken.

Zu den vier Hauptklassen hat jede der vier Spielfaktionen noch zusätzlich eine einzigartige Klasse für sich allein. Auf der Rebellenseite war es uns möglich den Wookie-Schmuggler zu verwenden. Im Moment unterscheiden sich die Wookies nur durch ihre Waffen von den anderen Klassen. Der Bowcaster ist die Hauptwaffe der Wookies. Man kann ihn entweder im Einzelfeuermodus abfeuern oder mit fünf Blitzen auf einmal. Es gibt noch andere einzigartige Waffen die der Wookie verwenden kann, aber wir sind sich nicht sicher, ob diese Klasse noch, neben den wenigen neuen Waffen, irgendeine dazugehörende Fähigkeit hat.

Die einzigartige Klasse für das Imperium ist der Dark Trooper. Dieser lustige Geselle kommt mit gewaltigen Waffen ausgerüstet, aber es ist seine solide, graue Rüstung und das Jump Pack, das ihn wirklich einzigartig macht. Obwohl es nicht sehr mächtig ist arbeitet dieses Jump Pack ein wenig wie das in Tribes – einfach zweimal auf die Sprungtaste drücken (Leertaste auf dem PC) und schon fängt das Jump Pack Feuer und katapultiert dich in die Luft. Anstatt es als Möglichkeit durch die Luft zu fliegen zu betrachten findet man schnell heraus, dass man das Jump Pack am besten dazu verwendet einen Super-Sprung durchzuführen, der dich über Hindernisse katapultieren kann, wo die andere Spieler erst herumlaufen müssen. Eine Ladeanzeige zeigt an wie weit man springen kann und sobald man das richtige Timing hinbekommt kann man mehr oder weniger Energie verwenden.

Obwohl das Spiel damit prahlt 30 Fahrzeuge zu haben kann man während der Schlacht von Endor nur mit zwei spielen. Mit dem maus-gesteuerten Speederbike ist es der Wahnsinn zu fahren, aber es ist auch wahnsinnig zerbrechlich. Durch den dichten Wald zu navigieren ist ein Spiel im Spiel selbst und man sollte nicht überrascht sein ein paar dieser Fahrten zu sehen die direkt in den Bäumen enden. Man kann ein wenig Manövrierfähigkeit dazu gewinnen indem man die Strafe-Taste gedrückt hält, während man mit der Maus lenkt. Das Speederbike kommt bestückt mit einem Paar Laserkanonen auf der Vorderseite, aber den größten Spaß macht es mit diesem Fahrzeug die umherlaufenden Leute zu überfahren.

Das andere Fahrzeug ist der große AT-ST. Dieser Zweisitzer bietet ein vom Fahrersitz abfeuerbare Laserkanonen und vom Beifahrer abfeuerbare Raketen. Es ist so gut wie unmöglich den AT-ST ohne die Hilfe der schwerer bewaffneten Spieler niederzustrecken, aber Gott sei Dank müssen die Piloten des Fahrzeugs aus diesem aussteigen, wenn sie einen Punkt einnehmen wollen.

Die Stärke des AT-ST wird auch durch die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Das ist auf der Endor-Map wahr, denn die großen Bäume und Hügel blockieren die Bewegungen des AT-ST. Es ist fast so wie mit den Panzer in Battlefield Vietnam, wenn man weiß, da gibt es nur zwei Routen die der AT-ST nehmen kann, um zu einer bestimmten Basis zu kommen, aber man kommt einfach nicht hin.

 

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Bei diesem Punkt sorgen die Ewoks für ein nettes Gleichgewicht für den AT-ST. Fans die sich an die Fallen für den AT-ST in Die Rückkehr der Jedi-Ritter dieser mit Fell bestückten, kleinen Bündeln erinnern können wissen was gemeint ist. Baumstämme die an den großen Bäumen angehängt sind fallen von dort runter und zerschmettern die AT-STs, wenn sie den falschen Boden betreten. Auf anderen Wegen können einem rollende Baumstämme begegnen. Wenn man ihnen genug Zeit gibt können die Ewoks diese Fallen sogar wieder neu einstellen. Man kann das sogar während der Schlacht beobachten.

Am Ende des Matchs sieht man einen Bildschirm mit den Statistiken. Neben den Statistiken zu den Kills und Deaths und den Lieblingswaffen vergibt das Spiel sogar Auszeichnungen für bestimmte Spieler. Spieler die die meisten Fahrzeuge außer Gefecht gesetzt haben oder die die meisten Kopfschüsse gesetzt haben oder die am wenigen gestorben sind, etc.

Das ist nur eine der vielen Missionen in diesem Spiel. Wir garantieren euch noch mehr Informationen über die anderen Schlachtfelder und die zwei andere Faktionen zu einem späteren Zeitpunkt.

Den Originalbericht könnt ihr hier nachlesen.

Der Autor dieses Artikels

Bild des Autor Sven Moderow (aka Darth Sonic) ist Star Wars Fan seit seiner Kindheit in den frühen 80ern und beruflich als Web-Entwickler tätig. Zudem ist er der Gründer von darth-sonic.de und seit 1998 als Autor, Designer, Entwickler und Webmaster dieses Blogs tätig.

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