Darth Vader und Obi-Wan Kenobi
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PC - Videogames History

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Empire At War

System:
PC
Genre:
Strategie
Entwickler:
Petroglyph
Publisher:
Activision
Datum:
07.03.2006
 
Inhaltsangabe:

Star Wars: Empire at War überträgt dem Spieler die Befehlsgewalt für den Kampf um das ganze Star Wars-Universum: in den actiongeladenen Schlachten des Strategiespiels geht es um Kämpfe statt um langweiliges Sammeln von Ressourcen. Zeitlich ist Star Wars: Empire at War ein paar Jahre vor den Geschehnissen in Episode IV - A New Hope angesiedelt. Das neue PC-Spiel erlaubt den Spielern, in die Star Wars-Schlachten am Boden und im Weltraum einzugreifen, die Entwicklung der Rebellenallianz und die Stärkung des Imperiums zu beobachten und somit in die Anfänge des Galaktischen Bürgerkriegs einzutauchen.
 
Unsere Meinung:

Das Herzstück von SW:EaW ist eindeutig der Kampagnen-Modus. Dabei hat der Spieler die Wahl, ob er sich dem Imperium oder der Rebellen-Allianz anschließt. Glücklicherweiße spielen sich beide Kampagnen völlig unterschiedlich. So setzt man auf der Seite des Imperiums auf die Dampfhammer-Methode und zerstört alles, was sich in den Weg stellt. Als Rebell geht man da etwas taktvoller vor und überfällt heimlich Planeten des Imperiums, befreit Gefangene oder stiehlt Raumschiffe.
Auch wenn im Kampagnen-Modus die Geschichte streng linear erzählt wird, hat man zwischen den Missionen genug Zeit seine Planeten auszubauen oder neue Einheiten zu produzieren. Diese Vorgänge lassen sich auf der übersichtlichen Galaxie-Karte schnell erledigen und gehen wunderbar leicht von der Hand. Dieser Teil von SW:EaW erinnert an Star Wars: Rebellion oder an das alte Master of Orion 2, auch wenn es leider nicht dessen Komplexität erreicht. Ein Technologie-Baum, den es zu erforschen gilt, hätte SW:EaW sicherlich gut getan.
Der Spieler hat nun die Wahl, entweder die vorgegebenen Schlüsselmissionen der Kampagne zu spielen und die Geschichte voranzutreiben oder er zieht Einheiten zusammen und erobert benachbarte Planeten. Man sollte aber sorgältig planen, welche Planeten man zuerst erobert, da jeder Planet verschiedene Boni bietet, wie z.B. Produktionsvorteile oder einen Geschwindigkeits-Bonus für gewisse Einheiten.
Eine Planeteneroberung funktioniert dabei immer nach dem selben Prinzip. Zuerst findet ein Kampf im Weltall statt, in dem alle gegnerischen Einheiten und Raumstationen zerstört werden müssen, bevor man mit seinen Bodentruppen auf dem Planeten landen kann und hier wieder alle Truppen des Gegners zerstört. Vor allem im Bodenkampf sollte man seine Einheiten mit Bedacht auswählen, da man nur ein gewisse Anzahl Truppen in die Schlacht führen kann und es frei nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip für jede Einheit eine passende Gegen-Einheit gibt. So kann man mit einem Trupp Plex-Soldaten ohne Mühe eine Armee von AT-ST zerstören, die dann aber wiederum kompromißlos von TIE-Maulern einfach überrollt werden können. Der geschickte Einsatz der Helden, wie z.B. Darth Vader, Colonel Veers, Obi-Wan Kenobi oder Luke Skywalker, und ihren Spezialfertigkeiten ermöglicht es einem die eigenen Verluste gering zu halten bzw. den Gegnern richtig einzuheizen. So kann Darth Vader mit einem Machstoß ganze Infanterieverbände ins Jenseits schicken oder Fahrzeuge mittels Machtgriff zerstören.

Am Beispiel der Planeteneroberung lässt sich aber auch die größte Schwäche von SW:EaW verdeutlichen. Es wird einem einfach zu wenig Abwechslung geboten, da wie oben schon erwähnt alles nach dem gleichem Schema abläuft. Nachdem man SW:EaW eine Weile gespielt hat und man zum wiederholten Male mit seiner Raumflotte aus dem Hyperraum springt, stellt sich doch langsam ein Deja-Vú-Erlebnis ein. Man ist dann doch hin und wieder geneigt, den Kampf automatisch berechnen zu lassen. Nur die extrem hohen Verluste, die durch das Berechnen das Kampfes entstehen, lassen einen davor zurückschrecken. Während der Kampagne fällt das einem noch nicht allzusehr auf, da die vorgebenen Missionen den Spieler bei Laue halten. So muß man z.B. einem Schmuggler namens Han Solo dabei helfen, auf Kashyyyk imperiale Gefängnisse nach einem gewissen Wookie zu durchsuchen oder mit Boba Fett eine Piratenbasis zerstören. Aber im zweiten Singleplayer-Modus, mit dem Namen "Galaktische Eroberung", fehlen solche Spezialaufträge völlig. Hier gilt es, wie der Name schon verrät, die Galaxie zu erobern. Doch die Abwechslung und damit die Langzeitmotivation fehlt hier leider, trotz zahlreicher verschiedener Szenarien und Einstellungsmöglichkeiten. Der dritte Singleplayer-Modus "Gefecht" bietet da auch keine Abhilfe, da man hier lediglich einzelne Boden- bzw. Weltraumschlachten führen kann. Das ist für ein kurzes Spiel zwischendurch recht unterhaltsam, aber lange fesseln kann einen diese Variante auch nicht.

Der Multiplayer-Modus bietet neben einzelnen Gefechten auch die Möglichkeit, eine ganze Kampagne zu bestreiten, in der man den die Galaxie erobern muss. Zum Glück lassen sich die Kampagnen abspeichern, und zu einem späteren Zeitpunkt weiterführen, da dieser Modus doch recht zeitaufwendig ist.

Auf technischer Seite gibt sich SW:EaW allerdings keine Blöße. Die Grafik hinterlässt einen ordentlichen Eindruck und vorallem die Raumschiff-Modelle wirken dabei sehr detailliert. Dabei ist SW:EaW sehr bescheiden, was die Hardwareanforderungen betrifft. So reicht ein betagter PC mit einem 1Ghz-Prozessor bereits aus, um SW:EaW zu spielen. Ein nettes Feature ist die Battlecam. Hierbei wird das Geschehen im Kinoformat gezeigt und die Kamera schwenkt und zoomt umher. Manchmal ist die Kameraführung etwas konfus, aber meistens bekommt man filmähnliche Aufnahmen geboten. Insbesondere bei den Raumkämpfen macht die Battlecam Freude, wenn man aus nächster Nähe zusieht, wie X-Wings von einem Schwarm TIE-Fightern verfolgt werden oder Sternenzerstörer unter dem Feuer von Mon-Calamari-Schiffen auseinanderbersten.
Beim Sound konnte man sowieso nicht viel falsch machen. Aus den Boxen dröhnt der gewohnt geniale Soundtrack von John Williams, der einen enormen Anteil zur grandiosen Atmoshpäre des Spiels beiträgt, genauso wie die originalen Soundeffekte. Alles klingt genauso, wie man es aus den Filmen gewohnt ist.
Einzig die deutsche Synchronisation enttäuscht ein wenig. Manche Charaktere im Spiel klingen ihrem Original aus den Filmen sehr ähnlich (Mon Mothma oder C-3PO), aber manche Synchronsprecher sind eher unglücklich ausgewählt worden. Vorallem Darth Vader fällt dabei negativ auf, aber nach dem ersten Schock kann man mit der ungewohnten Stimme leben.
Eine kleine Schlamperei bei der Übersetzung dürfte den geneigten Spieler jedoch auffallen. Der Planet Kessel, der schon in Eine Neue Hoffnung merkwürdigerweise mit Korsal übersetzt wurde, tauch in SW:EaW unter dem Namen Kossal auf.

Fazit:

Bei Star Wars: Empire at War handelt es sich um einen kurzweiligen, actiongeladenen Mix aus Runden- und Echtzeitstrategie, der die Atmosphäre der Star Wars Filme gut wiedergibt. Von daher können Star Wars Fans auf jeden Fall zugreifen. Auf längere Zeit gesehen, bietet SW:EaW leider kaum Anreize, es erneut zu spielen. Aber die Entwickler von Petroglyph scheinen dies erkannt zu haben, und bieten mit dem vor kurzem erschienen Patch 1.03 den Spielern neue Inhalte. So liefert der Patch eine neue Multiplayer-Kamapagne und eine neue Multiplayer-Karte, die das Verstärkungssystem des Singleplayermodus übernimmt.

geschrieben von Prince of Persia - 26. März 2006
 
Grafik:
80%
Sound:
90%
Steuerung:
85%
Spielspaß:
85%
 
Links zum Spiel:
keine Links vorhanden!
 



Deine Meinung? Weitere Meinung(en) zum Spiel


Ebon Hawk
Ich bin ein strenger Beobachter bei diesem Spiel. So sehr ich Lucas Arts auch schätze, dieses Spiel muss sich schon sehr ins Zeug legen, um Spiele wie AGE OF MYTHOLOGY oder WARHAMMER40.K DWAN OF WAR zu schlagen.

Scheng
Die Idee einen Zusammenhang zwischen Weltraumschlacht und Planetenschlacht zu ziehen begeistert mich. Ich hoffe die entwickler bekommen eine gute KI hin und können in der kurzen Zeit die Ihnen noch bis Oktober bleibt Ihre Ideen funktionierend Umsetzen. Wenn eingehalten wird wovon die Entwickler schwärmen dann wird das ein "Hammer" Spiel :-)

Max
" Ich hab so gut wie jedes Star Wars schon gespielt und wen das Spiel so wird wie der Vorgänger "Force Commander" dan wird das der Verkaufshit schlecht hin.

Darth Sonic - zur Userpage
Darth SonicForce Commander ist ein eigenständiges Spiel, sprich kein Vorgänger, nicht mal indirekt. Neuer Entwickler, neues Spiel

Max
"Ich has so gut wie jedes Star Wars Spiel schon gespielt und das Spiel so wird wie sein Vorgänger "Force Commander" dan wird das der verkaufsschlager schlecht hin und ein Pflichtkauf für alle Star Wars Vähns!!!

Hansolo in Person
Da das Spiel sehr Force Commander ähnelt bin ich davon überzeugt, dass das Spiel super wird.

Imperrator
Das würde das perfekte Spiel werden wenn auch ein paar Helden aus den ersten drei Teilen vorkommen würden.

DARTH DON
Die grafische Qualität dieses sog. Force Commander-Nachfolgers überzeugt auf ganzer Linie.HanSolo kann mich!!!!

Stormtrooper
Das Spiel wird auf jeden Fall das beste Star Wars Strategiespiel aller Zeiten.Schade nur das es erst Frühjahr 2006 rauskommen wird.

Star Wars Fan
Wenn die das hinbekommen (ich meine Boden und raumschlachten zu verbinden) und dann die Steuerung und die Graphik noch gut werden dann wird das meiner meinung nach das Spiel des Jahres!

Quinlan Vos
Ich freu mich schon total auf das Spiel, vor allem die Mischung aus Weltraum- und Bodenkampf finde ich eine tolle Idee. Wenn das Spiel so toll wird wie es aussieht wird das auf jeden Fall mein Spiel des Jahres 2005/2006

Anikin
Ich freue mich schon und kann schon nicht mehr warten

Mucki
Das Spiel wird soooooo geil das muss ich haben, hoffentlich verkauft es sich auch gut.

Lord_Ben
den screens zufolge kann man seinen eigenen deathstar haben [planteten abmurcks]auf jeden fall werd ich mir dieses spiel so schnell wie möglich besorgen

Yodalex
Geile Idee mit dem vom Orbit direkt auf der Oberfläche switchen! Denke das wir das Strategiespiel des Jahres!Und an alle Fans: Ihr werdet euch wundern wie schnell die zeit vorrüber ist! ^^

DarkMan
StarWars: Rebellion das Speil war ein Hammer!!!Das lief in einer Galaxis mit mehr als 200 Systemen in Echtzeit ab. Flotten brauchte mehrer (Spiel)Tage um von Planet zu Planet zu hüpfen und konnten den Kurs dazwischen nicht ändern.UND vorallem die Spezialeinheiten und StarWars Charaktere machten dieses Spiel wirklich einzigartig.Die (leider schlecht aussehenden) Echtzeit 3D-Weltraumschlachten waren auch sehr gut.Die Bodenkämpfe wurden jedoch ausgerechnet.Mein Traum wäre ein "Rebellion" mit der Grafik von EaW.Leider gefällt mir die Galaxisspielweise von EaW (zumindest im Demo nicht)Das wäre das perfekte Spiel für uns StarWars-Fans!!!

Darth Sonic - zur Userpage
Darth SonicIch hätte gerne ein Civilization im Star Wars Universum! Natürlich mit mehreren Planeten statt Städten usw.

Shadow-Snake (Killer14)
Dat it dat beste spiel wat es gibt man voll geil alter ää genau das hollllllleeee ich mir auf jeden fall alter Yeeeaaaahhhhh

Simon.l Zetel
Hey ich bin ein großer star wars Fan und finde das Spiel zwar gut aber es wird sehr schnell langweilig meiner meinung nach weil man dort keinen großen freiraum hat also ich finde Age of Empires 3 besser und lohnt sich auch mehr zu kaufen!!!

Anonym
Was für ein dröges Spiel. Spätestens nach 5 Missionen stellt sich Langeweile ein, weil sich alles immer und immer wieder wiederholt. Raumkampf nach Schema F: Wer die meisten Einheiten hat, gewinnt. Danach Planetenkampf nach Schema G: Mit so vielen bzw so starken Truppen wie möglich landen und alles niederwalzen und vor allem die Luftunterstützung nicht vergessen, da die mehr wert ist als 100 Einheiten.Strategische Tiefe wie weiland bei "Rebellion" durch Diplomatie, F&E oder Spezialeinheiten geht dem Spiel völlig ab.

Anonym
Als Strategiespiel ist es perfeckt!!!!!!!!!!!!!!!!!!Ich habe noch nie ein solches Strategiespiel gesehen,was so gut verarbeitet ist.Am besten ist,dass man selbst enscheiden kann wie man seine Schlacht führt.

Hellboy
Das Spiel ist doof

Kyle Katarn - zur Userpage
Kyle Katarnfür ein strategiespiel ist eaw ein richtig gutes spiel.die grafik ist ok so wie der rest auch.man könnte gut 5 maps mehr machen können sowie ein paar zusätzliche einheiten, trotzdeem is es ein unvergleichliches game.also meine note : 1-

 

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