George Lucas Biographie |
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Seit dem Start seiner neue Episode der Star Wars- Saga, wird
täglich in den Medien über ihn berichtet: George Lucas , möglicherweise
ist er derjenige, der Science-Fiction zu dem gemacht hat, was es heute ist.
Geboren wurde Lucas am 14. Mai 1944 in Modesto, Kalifornien. In dieser Kleinstadt, die im Tal von San Joaquin liegt, wuchs George (der von seinen Freunden Luke! genannt wurde) in einer Arbeiterfamilie auf. Der Vater besaß damals einen kleinen Schreibwarenladen, die Mutter war Hausfrau. George hat drei Schwestern. Aus der normalen Arbeiterfamilie wurde später eine klassische Farmer-Familie, da Georges Vater eine kleine Ranch erwarb, wo er Obst anbaute. Vielleicht nannte George Lucas deshalb sein persönliches High-Tech Filmanwesen "Skywalker Ranch", wobei hier George weniger Obst anbaut, als daß er mittels neuester Technologie seiner Kreativität freien Lauf läßt, und seine Ideen schreiberisch umsetzt. Durch verschiedensten Comics, von Supermann bis Micky Maus, und die Lektüre der Klassiker von Abenteuerromanen, welche er in seiner Jugend verschlang. Prägend für diese Zeit waren daneben auch die Filme, die Lucas bei seinen regelmäßigen Kinogängen in den kleinen Kinos der Stadt sehen durfte - meist Fantasy-Filme. Diese Impressionen ließen George Lucas ein eigenes Universum erschaffen, mit seinen eigenen Helden, Feinden und Mythen. Nicht nur THX-Sound und Special-Effects, sondern auch grundlegenden Themen unseres Universums versucht George Lucas in die Star Wars Saga und seine anderen Filme einfließen zu lassen: Ob sich dieses Mysterium in Form einer "höheren Macht" manifestiert, darüber hat Lucas klare Vorstellungen: "Ich glaube, daß es einen Gott gibt. Keine Frage. Was dieser Gott ist, oder was wir über ihn wissen, darüber bin ich im Ungewissen." Letztlich ginge es ihm darum, mit seinen Filmen an das humane Wesen des Menschen zu apellieren. Und das gelte für jeden Menschen, jenseits von spezifischem Glauben und Nationalität; denn jeder auf diesem unseren Universum habe das Bedürfnis nach Freundschaft, Mitgefühl und Harmonie. Daß dieses Weltbild etwas buddhistisch "angehaucht" sei, darüber schmunzelt Lucas, und amüsiert sich darüber, wie seine Tochter auf die Frage nach dem Glauben selbst etwas unbeholfen die Antwort gab: "Wir sind buddhistische Methodisten" Ein tragischer Unfall, der sich zwei Tage vor seinem High-School-Abschluß ereignete, worauf er einige Tage im Koma lag, und nur allmählich wieder auf die Beine kam, hat ihm diesen Glauben geschenkt. Denn nach diesem Unfall, entschied er sich zu einem Studium der Mythologie, Anthropologie und Philosophie am Junior College seiner Heimatstadt, anstatt Zimmermann zu werden.Hier sammelte er erste Filmerfahrungen, und faßte letztendlich den Entschluß ins Filmgeschäft einzusteigen. Durch seine Bekanntschaft mit dem damals jungen und vielversprechenden Nachwuchsregisseur Francis Ford Coppola, gewann er einen Mentor und Freund. Die Zusammenarbeit wurde durch die Gründung der Zoetrope Studios gefestigt - hielt jedoch nicht allzu lange, denn nach der Produktion des Films "THX 1138" wurde Lucas die risikoreiche Finanzplanung von Coppola zu viel, und er trennte sich von seinem Geschäftspartner.
Bald darauf gründete er sein eigenes Unternehmen, die Lucasfilm Studios, unter welchen 1972 der Film "American Graffiti" produziert wurde. Doch ohne die erneute Unterstüztung von Coppola, hätte George Lucas diesen Film kaum realisieren können, da es zu Meinungsverschiedenheiten mit United Artists kam, die zur Folge hatten, daß Lucas alle Verbindungen löste. Der Erfolg von "American Graffiti" war letztlich grandios; er erhielt fünf Oscar-Nominierungen und brachte ihm Millionen ein. 1974 konnte Lucas dann endlich durchstarten, und seinen romantischen, und wie er ihn heute nennt, "viktorianischen" "Sternen"-Traum verwirklichen: STAR WARS. |
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