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Star Wars: Galaxies - 12 Server werden heruntergefahren

Kategorie: Videogames - von Darth Sonic am Mittwoch, 16. September 2009 08:40 Uhr

In einer Mitteilung an alle Star Wars: Galaxies Abonnenten, hat Sony Online Entertainment (kurz: SOE) angekündigt 12 Server zum 15. Oktober zu deaktivieren. Damit bleiben noch 13 aktive Server übrig, die noch immer ausreichen um das Spiel problemlos am Laufen zu halten.

Die Deaktivierung der Server ist eine Folge dessen, dass SOE den Spielern den kostenlosen Transfer ihrer Charaktere zwischen den Servern ermöglicht hat. Dadurch sind viele Server verwaist. Den Spielern kommt dieser Schritt zu Gute, da es nun durchweg belebte Planeten bzw. Server gibt.

Die folgenden 12 Server werden heruntergefahren: Corbantis, Infinity (Europa), Intrepid, Kauri, Kettemoor, Lowca, Naritus, Scylla, Tarquinas, Tempest, Valcyn, and Wanderhome. Das Erstellen von Charakteren auf diesen Servern wurde bereits gesperrt und alle verbleibenden Spieler erhalten die Möglichkeit eines einmaligen Umzugs auf einen der 13 verbliebenen Server.

Tags/Labels:
galaxies, soe
 
 


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Mittwoch, 16. September 2009 12:42 Uhr


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Yoda_FDS - zur Userpage
Jedi-Ritter/User, 590 Beiträge
Sonntag, 20. September 2009 13:55
 
Yoda_FDS

Ich hoffe inbrünstig, dass SOE/LA noch die runde kriegt, aber dazu müssen sie was machen.

SWG hat gleich eine Vielzahl von Problemen. Zum einen Inhaltliche und zum andern Praktische/Finanzielle.

Zum Inhalt:
Durch das NGE wurde einfach die SW-Atmosphäre zerstört und auch die Berufe viel zu sehr vereinfacht. Und wie bitte will man den Beruf des Jedi-Ritters unmittelbar nach Ep. 4 erklären? Ich bin wirklich kein Kanon-Fetischist, aber SWG ist ein Rollenspiel und da muss die Welt eben schlüssig sein. Und Jedi in dieser Zeit widersprechen SW bis in die Kernaussage.


Zum Praktischen:
Zum einen leidet das Game daran, dass es schon recht alt ist und daher die Grafik schon ziemlich überholt ist. Das ist aber sicher nicht das Schlimmste, für viel problematischer halte ich, dass SWG aus einer Zeit stammt in der MMOs eben englische Sprachkenntnisse verlangten und das ist für alle, die nicht (gut) englisch verstehen schon ein grosses Problem.
Ein weiteres Problem ist auch, dass es heute einfach viel zu viele MMOs gibt. Und damit sind die alten Abo-Modelle einfach nicht mehr haltbar. Niemand kann sich 2, 3 oder 4 MMO-Abos monatlich leisten und dann auch noch die Games so viel spielen, dass sich die monatliche Investition auch noch lohnt.


Mittlerweile gibt es ja schon einige sehr gut funktionierende neue Modelle:
1. Die Lebenszeit-Mitgliedschaft von HDRO: (Der Spieler tätigt eine Einmalzahlung von 150-200 € und ist dann auf Dauer von den Abokosten befreit) und
2. Free to Play mit Micro-Transactions. Dieses System wird mittlerweile sehr oft verwendet. Dabei ist die Spiele-Software selbst und auch der Spielebetrieb völlig kostenlos, jedoch muss der Spieler für besondere Ingame-Gegenstände echtes Geld bezahlen.


Meiner Meinung nach wäre das Letztere die beste Lösung für SWG. Es gäbe plötzlich wieder massenhaft Spieler und sehr viele würden auch für bekannte Fahrzeuge, Rüstungen oder Einrichtungsgegenstände einiges an Geld bezahlen.


 

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